Bericht des Seminarkurses „Junior Projekt“ der Schülerfirma Baendley Kurs Willemsen - baendley

 

Das war nicht nur der Name unserer Schülerfirma, den wir in Anlehnung an einen Automobilhersteller kreirt hatten. Wir bastelten kurzerhand aus Bentley „baendley“, da unsere Produkte zum größten Teil aus Textilbändern bestehen, und wir einen Namen suchten, der für Qualität und Sportlichkeit steht. baendley. Das waren vor allem 21 hoch motivierte Schülerinnen und Schüler voller innovativer Ideen, die darauf warteten, im Team verwirklicht zu werden. Mit baendley hatten wir uns der Herstellung von Quattro-Volleyballfeldern, Schlüssel- und Parteibändern verschrieben. Dabei bedurfte es einer gewissen Vorlaufzeit, bis unser Unternehmen einen Gewinn verbuchen konnte. In dieser Zeit nahmen wir viel Kritik entgegen, die uns letztendlich dorthin brachte, wo wir am Ende des Geschäftsjahres angekommen waren. Zunächst mussten Kenntnisse für die einzelnen Produktionsschritte gesammelt werden, um eine Grundlage für Qualität und der damit verbundenen Kundenzufriedenheit zu erlangen. Seit der Gründung von baendley war es immer unser Ziel durch gute Zusammenarbeit maximale Kreativität zu erreichen. Nur unter dieser Voraussetzungen waren wir in der Lage, unsere Produkte authentisch zu präsentieren. Trotz anfänglicher Produktionsschwierigkeiten bei unserer ersten Idee, den individuell gestalteten Parteibändern, konnten wir schließlich mit Schlüsselbändern und vor allem den neuartigen Quattro-Volleyballfeldern Kunden gewinnen. Leider mussten die Parteibänder bald vollständig aus unserem Sortiment genommen werden, da es uns schlichtweg unmöglich war, diese kostengünstig zu produzieren. Trotzdem liefen die Geschäfte gut, wir gewannen Kunden mit den Schlüsselbändern und mit unseren Quattro-Volleyballfeldern das Interesse von JUNIOR, dem Veranstalter des JUNIOR-Projekts innerhalb dessen baendley gegründet wurde. Unsere Bemühungen wurden schließlich belohnt, als wir uns fürs Landesfinale qualifizierten, in dem die zehn besten Jungunternehmen gegeneinander antraten und wir glanzvoll in Stuttgart einmarschierten. Letztendlich reichte es mit Lob für Stand, Firmenpräsentation und Geschäftsbericht sowie Kritik für das Firmeninterview für einen von Jubel begleiteten zweiten Platz, auf den wir sehr stolz sind. Am Ende fuhren wir mit vielen positiven Eindrücken nach Hause. Peter Lustig hatte in unserem Firmenpräsentationstheaterstück nicht nur unsere Geschäftsidee erfolgreich präsentiert, sondern auch noch die Lacher auf seiner Seite. Als Höhepunkt unserer Bemühungen seit Anfang des Schuljahres zeigte sich der wirkliche Erfolg unserer Firma erst im Landesfinale, im unmittelbaren Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Letztendlich blieb uns nichts anderes übrig, als festzustellen, dass sich die viele harte Arbeit gelohnt hatte. Klingt komisch, is' aber so.

 
Mai
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