Architektur des RWG

 Die Architektur des Richard-Wagner-Gymnasiums ist den Wünschen der Schüler angepasst - es soll ihnen Spaß machen in die Schule zu gehen. Auffallend sind die Vielfalt der Farben, die Wärme und die Helligkeit. Die Architekten Hübner & Partner verwandten zeitgemäße Techniken und entsprechende Materialien. Sie bauten daher  mit Stahl, Holz und Glas. Auffallend ist auch, dass sich das Gebäude den Hang entlang hochzieht (Höhenunterschied 45 m) und so stark in die Natur eingebunden ist.

Der gesamte Gebäudekomplex ist für ca. 2200 Schüler (RWG, Handels- und Gewerbeschule) ausgelegt. Die Klassenräume bestehen aus zweigeschossigen Klassenhäusern  auf der Basis eines 8,4m x 8,4m Moduls. Diese Räume benötigen keine Tageslichtergänzung, sondern sind durch Oberlichtfenster "beleuchtet". In den Gängen sorgen die  großen Fensterfassaden für ausreichend viel Licht.

Die Außenansicht wird durch den Leimholzdachstuhl (sichtbare Holzkonstruktion) und durch die auffallend naturverbundene Fassadenverkleidung aus Zedernholzschindeln geprägt.

„Schulbauten treten nicht als Einzelbauten in Erscheinung, sondern als Teile der gestalteten Landschaft“. (Hannes Hübner, 1976)

 

 

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